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Entdecke Claude

Tipps und Profi-Funktionen für diesen starken KI-Chatbot.

Wenn du schon ein bisschen mit der KI Claude von Anthropic herumprobiert hast, helfen dir diese Tipps und Tricks dabei, deine Arbeit auf das nächste Level zu heben. Entdecke erweiterte Funktionen, mit denen du den Datenschutz deiner Unterhaltungen verbessern kannst. Erfahre, wie du für die jeweilige Aufgabe das geeignete Modell auswählst, und passe Claude so an, dass die Antworten genau auf deine Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten sind.

Hilf Claude, wichtige Details zu behalten

Es gibt bestimmte Details, die du nicht bei jedem Gespräch mit dem Chatbot von Anthropic aufs Neue erklären möchtest. Dazu gehören zum Beispiel deine Vorlieben dafür, wie der KI‑Chatbot auf deine Prompts reagieren soll (etwa „Halte die Antworten kurz und prägnant“) oder konkretere Informationen, auf die du immer wieder zurückgreifen möchtest („Denk an meinen bevorstehenden Halbmarathon im September“).

Standardmässig versucht Claude anhand eurer Gespräche automatisch, sich wichtige Details zu merken. Du kannst der App aber auch aktiv sagen, an welche Informationen sie sich erinnern soll. Wenn du die Erinnerungen, die Claude über dich gespeichert hat, ansehen und manuell bearbeiten möchtest, geh in die „Settings“, tippe auf „Capabilities“ und scrolle nach unten zum Bereich „Memory“.

Sieh dir unter Einstellungen > Speicher an, woran Claude sich erinnert.

Nutze den „Incognito“-Modus für sensible Gespräche

Während sich Claude an manches aktiv erinnern soll, gibt es wahrscheinlich auch Informationen, die die App lieber vergessen sollte. Wenn du über sensiblere Themen sprechen willst, aktiviere den „Incognito“-Modus. Anthropic weist darauf hin, dass „Incognito“-Chats „nicht im Verlauf gespeichert, dem Gedächtnis hinzugefügt oder zum Trainieren von Modellen verwendet“ werden. Ideal also, wenn das Gespräch darüber, welcher Verlobungsring der richtige ist, nicht dauerhaft in der Liste deiner letzten Chats auftauchen soll.

„Incognito“-Chats haben auch ein paar Nachteile. So kann Claude beispielsweise nicht auf Erinnerungen zurückgreifen, die über dich gespeichert sind. Und du kannst den Chatverlauf später natürlich nicht mehr einsehen, wenn du etwas daraus noch einmal nachschauen möchtest – etwa den Link zu einer nützlichen Website.

Um einen „Incognito“-Chat zu starten, beginnst du einfach einen neuen Chat in der App und tippst oben rechts auf das kleine Geister-Symbol.

Das kleine Geister-Symbol oben rechts aktiviert und deaktiviert den „Incognito“-Modus von Claude.

Für jede Aufgabe das passende Modell wählen

Claude ist nicht einfach nur eine einzelne KI, sondern technisch gesehen eine Familie grosser Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) mit jeweils unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Haiku ist eher auf Geschwindigkeit als auf tiefgründige Analysen optimiert, während Opus das genaue Gegenteil ist und deutlich länger braucht, um die ihm gestellten Aufgaben zu durchdenken. Sonnet ist als Mittelweg und kombiniert Geschwindigkeit mit Intelligenz. Fable wiederum ist für besonders anspruchsvolle Aufgaben konzipiert, kann dir aber zusätzliche Kosten verursachen.

Welches Modell und welches Aufwandslevel für dich am besten funktionieren, musst du möglicherweise durch ein wenig Ausprobieren herausfinden. Der Wechsel zwischen den Modellen ist aber unkompliziert – sogar innerhalb desselben Gesprächs –, also lohnt sich das Experimentieren. Wechsle einfach über das Drop-down-Menü am unteren Rand des Prompt-Textfelds.

Wenn du dich für ein Modell entschieden hast, kannst du ausserdem festlegen, wie viel Aufwand das LLM in die Beantwortung deiner jeweiligen Prompts stecken soll. Damit hast du eine weitere Möglichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Antwortqualität gegeneinander abzuwägen. Diese Einstellung lässt sich direkt im Fenster zur Modellauswahl anpassen.

Schnellere Antworten auf deine Alltagsfragen

Möchtest du Claude möglichst schnell zur Hand haben, kannst du das Widget für den Home-Bildschirm einrichten oder einen der Kurzbefehle im Kontrollzentrum oder auf dem Sperrbildschirm platzieren. Damit lässt sich ein brandneuer Claude-Chat öffnen. Ausserdem gibt es Kurzbefehle, über die du direkt eine Sprachunterhaltung starten oder sogar die integrierte Kamera von Claude öffnen kannst, um ein Foto analysieren zu lassen.

Wenn du also das nächste Mal versuchst herauszufinden, welches interessante Auto dir gerade auf der Strasse begegnet ist, öffne doch einfach direkt den Kameramodus von Claude, mach ein Foto und lass dir von der KI helfen.

Ein Widget auf dem Home-Bildschirm bietet schnellen Zugriff auf Chats und mehr.

Grössere Projekte mit Leichtigkeit meistern

Wenn du Hilfe bei etwas Aufwendigerem suchst – etwa beim Erstellen einer Website oder beim Programmieren einer App –, bietet Claude zahlreiche Funktionen, mit denen du deine Arbeit organisieren und mit nur wenigen Taps an deinen neuesten und grossartigsten Ideen tüfteln kannst.

Die Funktion „Projects“ ermöglicht es dir beispielsweise, mehrere Chats zu bündeln, wenn du parallel an verschiedenen Gesprächen zum selben übergeordneten Vorhaben arbeitest. Stell es dir wie einen Dateiordner vor – nur eben für KI‑Chats. Du kannst Claude einen einheitlichen Satz an Anweisungen geben, der für alle Gespräche innerhalb des Projekts gilt. Auch hochgeladene Dateien, etwa Spezifikationen, stehen den darin enthaltenen Chats gemeinsam zur Verfügung.

Wenn du mit der Mac-App von Claude ernsthaft ins Programmieren einsteigst, kannst du mit Claude für iOS aus der Ferne überprüfen, woran du gerade auf deinem Mac arbeitest. Sobald du „Dispatch“ eingerichtet hast, übermittelst du schnell deinen neuesten Bug-Report oder eine Feature-Anfrage – und Claude legt sofort los.